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21.03.2014, 17:44 Uhr | Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft Nordrhein-Westfalen Übersicht | Drucken
Mindestlohn ist ein wichtiger Schritt zur besseren Bezahlung vieler Frauen
Überproportional häufige Beschäftigung im Niedriglohnbereich


Am heutigen 21. März 2014 ist der Equal Pay Day, an dem an die bestehenden Lohnunterschiede zwischen Mann und Frau erinnert wird. Hierzu erklärt der Vorsitzende der Arbeitnehmergruppe der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Peter Weiß:



"Die Einführung eines allgemeinen Mindestlohns hilft auch bei der Überwindung der Entgeltunterschiede zwischen Frauen und Männern. In Deutschland arbeiten Frauen noch immer überproportional häufig im Niedriglohnbereich. Viele von ihnen verdienen dabei weniger als 8,50 Euro brutto pro Stunde. Wichtig ist, dass wir jetzt zu konsequenten Mindestlohnregelungen mit wenigen und gut begründeten Ausnahmen kommen. Ausnahmen vom Mindestlohn z. B. für Minijobber, wie sie teilweise gefordert wurden, wären auch ein Schritt zurück bei der Überwindung von ungerechtfertigten Lohnunterschieden gewesen. Zwei Drittel der geringfügig Beschäftigten sind Frauen.

Der Wert und die Wertschätzung der Arbeit drücken sich in gesellschaftlicher Anerkennung, guten Arbeitsbedingungen und vor allem auch in der Bezahlung aus. Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion steht in der Tradition guter Löhne für gute Arbeit. Mit der Vereinbarung zwischen SPD und Union zur Einführung eines einheitlichen Mindestlohn sowie einem Bündel weiterer Maßnahmen zur Verbesserung der Erwerbsbedingungen von Frauen wie z. B. der Ausbau der Kinderbetreuung werden wir diesen Anspruch auch in dieser Wahlperiode unterstreichen."

 

Hintergrund: Der durchschnittliche Verdienstunterschied zwischen Frauen und Männern in Deutschland liegt nach Angaben des statistischen Bundesamtes bei rund 22 Prozent. Die Ursachen dafür sind vielschichtig. Frauen arbeiten oft in schlecht entlohnten Berufen. Vielfach für unter 8,50 Euro in der Stunde, typische Frauenberufe werden in Tarifverträgen schlechter bewertet, familienbedingte Erwerbsunterbrechungen für Kindererziehung und Pflege wirken sich nachteilig auf Lohnhöhe und Karrierechancen aus. Auch ist der Anteil von Frauen in Führungspositionen gering.



| Woste, 21.03.2014, 17:46 Uhr

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