Handwerk ringt mit Bürokratie Christliche Arbeitnehmerschaft informiert sich in den Betrieben
Eindrücke über die Situation des Handwerks im Kreis Gütersloh sammelten die Stadtverbände Gütersloh und Rheda-Wiedenbrück der Christlich - Demokratischen Arbeitnehmerschaft Deutschlands (CDA) bei einer Bereisung. Die Politiker besuchten die Firma Reinhard von Zons (Gas- Wasser- Heizung- Installationen, Langenberg), die Firma Lückenotto (Kfz-Handwerk, Rheda-Wiedenbrück) und die Firma Gerhard Mesken (Gütersloh). Thomas Bullmann, CDA-Stadtverbandsvorsitzender in Gütersloh, und Sonja von Zons als CDA-Stadtverbandsvorsitzende aus Rheda-Wiedenbrück wollten mit der Tour durch den Kreis die Bedeutung des Handwerks in der Gesellschaft und Wirtschaft hervorheben.
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| Dialog zwischen Politik und Handwerk: AnnetteMesken, Hermann Mesken, Ralf Brauksiepe, Monika Schick, Martin Arnst, Sonja von Zons, Thomas Bullmann und Jürgen Sätebier (v. 1.) diskutierten in der Ausstellungshalle der Firma Mesken. |
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In Gütersloh stand die Firma Gerhard Mesken GmbH auf dem Programm - eine Tischlerei, die in der dritten Generation als Familienbetrieb geführt wird und die auf eine lOS-jährige Firmentradition zurückblicken kann. Hermann Mesken und seine Ehefrau Annette leiten den Betrieb, der zehn Mitarbeiter beschäftigt. Das Ehepaar Mesken sei "ein hervorragendes Beispiel dafür, dass heute in Handwerksbetrieben die Herausforderungen mit viel Freude, hoher Motivation und Innovation gemeistert werden können", erklärten die beiden Stadtverbandsvorsitzenden einhellig. Gleiche Eindrücke sammelte Dr. RalfBrauksiepe. Der CDA-Landesvorsitzende in NRW und Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Arbeit und Soziales begleitete seine Parteifreunde bei ihrer Tour durch den Kreis.
Hermann und Annette Mesken verwiesen auf die seit Anfang des Jahres angelaufene Imagekampagne des Handwerks. Ausbildungsplätze im Handwerk seien anspruchsvoll und setzten bei allen Bewerbern sichere Kenntnisse in Mathematik und Deutsch voraus und natürlich keine "linken Hände". Die Unternehmer verdeutlichen, dass die Bewerber den Anforderungen nur selten gerecht würden. Erst im nächsten Jahr werde Mesken Auszubildende einstellen. Leiharbeit sei für die Firma kein Thema, hier verlassen sich Hermann und Annette Mesken auf ihre fest angestellten Mitarbeiter. Hermann Mesken gab dem Staatssekretär einen Wunsch an die Bundesregierung mit auf den Weg: "Deutlich weniger Bürokratie - die nimmt dem Handwerk die Luft zum Atmen."
aktualisiert von Woste, 28.08.2010, 19:58 Uhr |