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29.07.2010, 19:15 Uhr | Die Glocke, Bild Ebert Übersicht | Drucken
Qualifiziertes Personal gesucht
CDA auf Sommertour


Hauptamtliche Politiker beschäftigen sich in der sitzungsfreien Zeit mit Dingen, über die sie sonst nur reden. So begründete Ralf Brauksiepe (CDU, MdB) gestern seine Stippvisite im Kreis Gütersloh. Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Arbeit und Soziales begleitete in seiner Eigenschaft als Landesvorsitzender die Abordnung der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA). Der Arbeitnehmerftügel der Union besuche in den Sommerferien soziale Einrichtungen und Handwerksbetriebe, sagte Monika Schick, CDA-Kreisvorsitzende.


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Renale Große-Wietfeld (CDU-Fraktionschefin Langenberg) hält Staatssekretär Ralf Brauksiepe den Spiegel vor. Im Hintergrund lächeln Thomas Bullmann (1., CDA Stadtverbandsvorsitzender Gütersloh), Reinhard von Zons und Monika Schick (CDA-Kreisvorsitzende).

Erster Anlaufpunkt war am Mittwochvormittag der Betrieb von Reinhard von Zons in Langenberg. Der Firmeninhaber stellte seine Firma vor, die auf eine l8-jährige Geschichte zurückblickt. Von Zons nannte mit Gas, Wasser und Heizung seine Tätigkeitsschwerpunkte, eigentlich sei er aber "ein Rundumdienstleister" . Wie auch seine Mitbewerber kämpfe er um qualifiziertes Personal, sagte von Zons. Rückendeckung bekam er von: Innungsobermeister Gerd Lemmen, der die Mathematikkenntnisse der Lehrlinge als "äußerst problematisch" einstufte. Eine regionale Durchfallquote von 40 Prozent in diesem Jahr bei den Lehrlingen zum Anlagenmechaniker Sanitär-, Heizungs- und Kältetechnik spreche ihre eigene Sprache. 

Renate Große-Wietfeld, CDU- Fraktionsvorsitzende in Langenberg, wollte wissen: "Liegt das Problem bei den Schülern oder den Schulen?“ Die Zusammensetzung einzelner Klassen stelle die Lehrer vor Probleme. In der Konsequenz müssten in manchen Regionen Pädagogen mehr integrativ als wissensvermittelnd tätig sein, demonstrierten Lemmen und Sonja von Zons, CDA-Stadtverbandsvorsitzende Rheda-Wiedenbrück, Einigkeit.

Die CDAler, die vom heimischen CDU-Landtagsabgeordneten Michael Brinkmeier begleitet wurden, setzten die Reisetour über Rheda-Wiedenbrück und Gütersloh fort. Ihr Interesse galt nach eigener Aussage den Problemen der Arbeitnehmer. Qualifikation und Lohnniveau dienten als Stichworte. Monika Schick knüpfte an der Rundreise ihren Wunsch, in sämtlichen 13 Kommunen des Kreises einen eigenständigen CDA-Ortsverband zu gründen. Derzeit gibt es zwei. 



aktualisiert von Woste, 03.08.2010, 19:20 Uhr

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